Börsencrash 2022 / 2023 und der 6. Kondratieff-Zyklus

Börsencrash, Wirtschaftskrise, Kondratieff-Zyklus

26. Januar 2023

Börsencrash 2022 / 2023 und der 6. Kondratieff-Zyklus 2023

Börsencrash was tun im Jahr 2022 / 2023?

Chancen des Börsencrashs 2022 / 2023 erkennen

Den meisten Menschen ist nicht bewusst, dass das Fundament für große Vermögen immer in Krisen gelegt wird. Jede Krise bringt eine riesige Chance mit sich, die es zu erkennen und wahrzunehmen gilt.

Du stehst gerade da, wo ich vor 15 Jahren in der Bankenkrise im Jahr 2007/2008 stand. Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder Mensch seine Chancen im Leben bekommt, man muss diese Chance nur erkennen und nutzen. Das Jahr 2023 ist deine Chance sehr günstig und gewinnbringend in den Markt einzusteigen. Alles, was du dafür benötigst, bekommst du hier von mir zur Verfügung gestellt. Nur wenige Menschen bekommen eine Chance direkt in einer Krise nach einem Börsencrash in die Finanzmärkte einsteigen zu dürfen, die Auswirkungen auf die Rendite zeige ich dir am Ende dieser Seite anhand eines realen Beispiels aus meiner Anfangszeit.

In 5 Abschnitten (Einstieg ins Investieren, Vermögensbildung, Anlagestrategie und Analyse) werde ich dir mein komplettes Wissen aus 15 Jahren Börsenerfahrung und der letzten Börsencrashs vermitteln. Doch bevor du startest, möchte ich dir einen groben Überblick geben und dir klarmachen, welch großes Glück du hast mitten in einem Börsencrash einsteigen zu dürfen.

Erfahrungen des Börsencrashs 2007 nutzen

Ich selbst begann meine Börsenstory 2007 als Student. Nur wenige Monate vor dem Börsencrash im Jahr 2007/2008. Ich hatte viel Glück, denn der erste Börsencrash hat mich direkt am Anfang erwischt, wo ich noch kein großes Kapital zum Vernichten hatte. Meine Verluste waren für meine heutigen Verhältnisse in absoluten Zeiten gesehen nicht der Rede wert, dennoch war das damals alles, was ich hatte. Umso größer waren die Erfahrung und das Wissen, welche ich aus den damaligen Verlusten schöpfen konnte. Es war aber ein fairer Tausch.

Mittlerweile habe ich 5 Krisen durchgemacht, die von mehreren Börsencrashs unterschiedlicher Ausprägung begleitet wurden. Der erste Börsencrash in der Bankenkrise 2007/2008 war bisher der größte, die anderen waren eher kleiner. Die aktuelle Krise im Jahr 2023 hat für Investoren ein enormes Potenzial. Insbesondere, wenn man meine Anlagestrategie nutzt, die ich in einem späteren Abschnitt vorstellen werde. Vereinfacht gesagt, ist jeder Euro, der in einer Krise investiert wird, nach dem nächsten Bullenmarkt ein Mehrfaches davon wert.

Nichts an der Börse ist so sicher wie die Tatsache, dass nach jedem Börsencrash der nächste aufschwung wartet.

– Kondratieff-Zyklen seit mehreren Jahrhunderten

Doch wenn alles so einfach und klar ist, warum verkaufen alle panisch in Börsencrashs, statt günstig einzukaufen? Die Antwort lautet: Wissen und Erfahrung. Es ist erst dann einfach, wenn man das Wissen und die Erfahrung hat und weiß, wie man sich zu verhalten hat. Es ist wie beim Schwimmen. Ein erfahrener Schwimmer springt sofort ohne Bedenken ins Wasser, ein Nichtschwimmer wird das tiefe Wasser um jeden Preis meiden.

Kaufen wenn die Kanonen Donnern

– Carl Mayer von Rothschild

Dem Herdentrieb widerstehen

Die Gesetze der Börse funktionieren nicht so, wie man es intuitiv erwarten würde. Evolutionär bedingt sind wir „Herdentiere“, es widerstrebt der menschlichen Natur dahinzugehen, wo alle weglaufen. Die Börsencrashs entstehen gerade erst dann, wenn eine neue unerfahrene Generation, die keine Krisen und Börsencrashs kennt, euphorisch wird und glaubt schlauer als alle anderen zu sein und mit Kleingeld Millionen machen zu können. Jeder Börsencrash läuft nach dem gleichen Muster ab. Gestern hieß es noch „to the Moon“, die Renditen werden nicht mehr in Prozent, sondern in „X-en“ also in mehreren 100 % gerechnet und heute verkaufen alle wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen, als ob es kein Morgen gäbe.

Insbesondere an den Kryptomärkten hat dieser Herdentrieb ein absolut übertriebenes Ausmaß angenommen. Wozu das geführt hat, sehen wir jetzt anhand von den aktuellen Ereignissen, wo eine Kryptobörse nach der anderen Insolvenz anmeldet. Doch das besondere daran ist nicht etwa, dass dieses Phänomen neu ist, es passiert seit mehreren 100 Jahren nach dem exakt gleichen Muster immer wieder aufs Neue. Immer dann, wenn eine unerfahrene Generation, die noch nie einen Börsencrash erlebt hat, gierig wird und glaubt, mit wenig Aufwand und Einsatz unendlich viel Geld zu verdienen. Dazu lohnt sich ein Blick auf die letzten großen Börsencrashs, die ich dir gern zeigen möchte. 

Börsenpsychologie Psychologie der Märkte Manipulation Panik Gier Angst
Denke daran: nach jedem Börsencrash kommt früher oder später eine Rally. Wie lange dauert ein Börsencrash, fragst du dich vielleicht? Jeder Börsencrash ist anders. Einige dauern nur wenige Monate, andere dauern Jahre. Der aktuelle Börsencrash 2021 fing schon im November 2021 an und dauert bis heute an, also über 15 Monate. Der durchschnittliche Bärenmarkt dauert 289 Tage oder 9,5 Monate. Selten dauern Börsencrashs länger als 2 Jahre.

Beginn der neuen Konjunkturwelle: 6. Kondratief-Zyklus 2023

6. Kondratieff-Zyklus 2023

Der Börsencrash 2022 / 2023 ist anders

Wann kommt der nächste Börsencrash fragst du dich? Heute spricht alles dafür, dass der Börsencrash aktuell mehr als ein gewöhnlicher Börsencrash nach einer kleinen Krise sein wird. Denn wir befinden uns mitten in einem Konjunkturumschwung. Dem Beginn eines neuen Zeitalters und eines neuen 6. Kondratieff-Zyklus 2022+.

Hat die 6. Kondratieff Welle angefangen?

Für mich spricht die rasante Entwicklung und Verbreitung von KI Modellen (künstliche Intelligenz) insbesondere von ChatGPT (basierend auf dem Sprachmodell GPT-3 / GPT-3.5) und den aggressiven Investitionen von Microsoft in die OpenAI von über 10 Milliarden USD und Integration der KI in seine Software für ein klares Zeichen einer neuen disruptiven Innovation und dem Beginn eines neuen 6.  Kondratieff Zyklus.

6. Kondratieff Zyklus Börsencrash 2022 / 2023

Was ist ein Kondratieff-Zyklus?

Seit Jahrhunderten bewegt sich die Weltwirtschaft in Konjunkturwellen oder Kondratieff-Zyklen (auch Kondratjew-Zyklen genannt), die erstmalig vor rund 100 Jahren vom Namensgeber und Erfinder Nikolai Kondratieff beschrieben wurden. Dabei handelt es sich um etwa 50-jährige, wiederkehrende Wellen.

Jeder neue Zyklus entsteht aus einer Rezession und Depression des vergangenen Zyklus. Jede Welle wird dabei mit einer disruptiven Innovation, mit einer neuen Technologie eingeleitet, startet eine Erholung und führt zum neuen Wirtschaftswachstum und zum Wohlstand.

Alle 50 Jahre beginnt ein neuer Zyklus, der ein neues Zeitalter einläutet. Das sind genau die Momente, wo erfahrene smarte Investoren ein unfassbares Vermögen aufbauen können. Der letzte Kondratieff Zyklus Nr. 5 „der Informationstechnik“ (Computer, Internet, etc.) startete vor rund 40–50 Jahren nach dem Kondratieff-Zyklus Nr. 4, der Automobilität und Petrochemie.

Aktuell spricht alles dafür, dass der 6. Kondratieff-Zyklus bereits begonnen hat. Wir erleben durch den Ukraine Krieg einen rapiden und von Regierungen forcierten Umstieg von fossilen Rohstoffen auf grüne Energien wie Wasserstoff und Kernfusion. Künstliche Intelligenz ist überall auf dem Vormarsch und verbreitet sich mit einem unglaublichen Tempo und das ist erst der Anfang dessen, was uns Investoren in den nächsten Jahrzehnten erwartet.

Tech Aktien am Ende?

Im aktuell auslaufenden Kondratieff-Zyklus entstanden all die Unternehmen, die wir heute als die wertvollsten Unternehmen der Welt kennen und deren Gründer und Investoren zu den vermögendsten Menschen der Welt zählen und die ersten Ränge der Forbes Liste besetzen. Ich spreche von Technologieriesen wie Apple, Alphabet, Meta / Facebook und Amazon. Alle Investoren der ersten Stunden der 5. Kondratieff-Welle sind heute unglaublich vermögende Menschen.

Wir befinden uns aktuell am Ende der 5. Welle, der Informationstechnik und des Internets, die heute allgegenwärtig sind. Kein Bereich des Alltags kommt ohne Internet und Technik aus. Wir sind aber langsam gesättigt, das Internet ist in der zivilisierten Welt überall vorhanden, es geht nur noch darum das bestehende zu optimieren und noch bequemer zu machen. Die Wachstumszahlen der Technologieunternehmen stagnieren in den letzten Jahren. Der Trend wird von den rückläufigen Wachstumszahlen in den Quartalsberichten der Technologieunternehmen bestätigt.

Die 5. Welle neigt sich langsam dem Ende zu und wird von der prognostizierten 6. Welle und neuen Technologien abgelöst. Dies bedeutet nicht, dass die Tech-Riesen verschwinden werden, denn wir nutzen heute weiterhin die Automobilität des 4. Kondratieff-Zyklus und entwickeln die Automobilität immer weiter. Trotzdem ist deutlich erkennbar, dass die Zeit für neue Technologien gekommen ist und das große Wachstum in den neuen Branchen steckt. 

Investiere in die Zukunft

Der 6. Kondratieff-Zyklus wird sich laut Prognosen rund um die künstliche Intelligenz, die erneuerbaren Energien wie Wasserstoff und Kernfusion, Digitalisierung, Blockchain, Gesundheit und Biotechnologie drehen.

Bereits jetzt beginnt der Mega-Trend rund um die KI sich zu entfalten. In den Social Media wird aktuell die Sprach-KI ChatGPT und die Bild-KI rund um die App Lensa AI von Stable Diffusion KI unglaublich gehyped. ChatGPT hat innerhalb von 5 Tagen über eine Million registrierte Nutzer verzeichnet, das übetrifft sämtliche bisherigen Rekorde von Instagramm, TikTok, Facebook usw. Lensa AI macht jeden Tag Millionen Umsätze, alle Influencer lassen sich von der KI Profilbilder erzeugen. Und das ist erst der Anfang von KI. Der nächste Kondratieff-Zyklus ist bereits da.

Die Kunst der Investoren ist dabei, den nächsten Megatrend frühzeitig zu erkennen und frühzeitig zu einem günstigen Zeitpunkt in führende oder perspektivisch vielversprechende Unternehmen zu investieren. Welche disruptiven Innovationen die größten Chancen bieten, lernst du im Abschnitt Analyse.

100 Jahre Börsencrashs

100 Jahre Börsencrashs im Rückblick

Was ist ein Börsencrash und warum kommt er immer so unerwartet? Nach jedem Börsencrash folgen Jahre Wachstum und Innovation. Doch ein Blick auf die letzten 100 Jahre zeigt, dass die Marktteilnehmer immer wieder dieselben Fehler machen.

Jedes Mal aufs Neue erwischen die Börsencrashs die Anleger völlig unerwartet. Gier und die Euphorie blendet die Menschen dermaßen, dass sie vollständig das hohe Risiko ausblenden und das Risikomanagement vernachlässigen. Das, was ich im Laufe des letzten und dieses Jahres beobachtet habe, war eins der Gründe, warum ich dieses Projekt gestartet habe. Ich habe gemerkt, dass sich all das wiederholt, was ich im Jahr 2008 erlebt habe. Die aktuelle junge Generation steht wieder da, wo ich im Jahr 2008 vor 15 Jahren stand.

Die jüngsten Entwicklungen rund um das Thema Kryptowährungen, Wallstreetbets, Twitter Meldungen von Elon Musk und die rasante Entwicklung der Technologiewerte haben förmlich danach geschrien, dass schon sehr bald eine harte Korrektur kommen muss. Teilweise wurde in den Medien von Fällen berichtet, dass Menschen alle ihre Ersparnisse in eine einzige spekulative Kryptowährung gesteckt haben und zu Millionären wurden.

So auch die sogenannte „Bitcoin Family“ die alles was sie besessen haben (Firma, Haus, Autos etc.) verkauft und in den Bitcoin investiert haben. Diese Medienberichte kamen vor genau einem Jahr im September 2021 am Allzeithoch vom Bitcoin. Keine zwei Monate später begann der Crash. Keine Spur von rationalem Denken, kein Risikomanagement, keine Diversifikation. Wer sich so an der Börse verhält, der handelt grob fahrlässig und zahlt früher oder später ein hohes Lehrgeld.

Doch ist das ein neues Phänomen? Ein kleiner Blick in den Rückspiegel zeigt, dass der Markt schon immer eine Achterbahn von Marktrallys und Börsencrashs war, und immer bleiben wird.

 

Börsencrashs sind so alt wie die Börse selbst

Konjunkturzyklen, Bullenmärkte, Bärenmärkte, Aufschwung, Rezession, Marktrally und Börsencrashs sind die essenziellen Bestandteile der Wirtschaft. Seit Jahrhunderten bewegen sich die Märkte und die Weltwirtschaft in Zyklen. Und dennoch wird ein Börsencrash jedes Mal als etwas Unerwartetes wahrgenommen und die Menschen verfallen in Panik und treffen falsche Entscheidungen. Dabei ist eine Krise die beste Zeit, um Investitionen langfristig aufzubauen. In einem Börsencrash bekommt man das beste Preisleistungsverhältnis für sein Geld.

1929 Börsencrash Black Thursday

Den ersten Börsencrash an der Wall Street gab es 1929. In den 1920ern verzehnfachte sich der Markt, die Euphorie der Marktteilnehmer und schnell steigende Kurse waren grenzenlos. Vom Frisör bis zum Gärtner wollten alle an der Börse schnell reich werden, ohne dabei die Märkte zu verstehen. Niemand kam wohl auf den Gedanken, dass der Markt nicht endlos in diesem Tempo weiter steigen kann, doch es kam, was kommen musste. Der wohl bis heute größte Börsencrash der Aktiengeschichte. Der Dow Jones verlor zwischen 1929 und 1933 stolze -89,2 %. Danach erholten sich die Märkte wieder.

1987 Börsencrash Black Monday

Im Jahr 1987 brach der Dow Jones innerhalb eines einzigen Tages um -22,6 % ein. Auch hier ging es vor dem Börsencrash extrem schnell in die Höhe. Zwischen 1982 und 1987 stieg der Dow Jones um über +200 %. Als Ursache für den großen Tageseinbruch wird zum einen Psychologie und Panik, Margin Calls, Stop-Loss-Order und Hochfrequenzhandel vermutet. Zum Schutz vor erneuten blitzartigen Einbrüchen wird heutzutage der Handel an den Märkten kurzfristig ausgesetzt, sobald der Markt zu stark fällt. Beim S&P 500 sind das zum Beispiel die Schwellen von 7 %, 13 % und 20 Prozent.

2000 Börsencrash Dotcom Blase

Die Dotcom-Blase dürften einige unter uns zumindest von der Seitenlinie beobachtet haben. Das war die Zeit der Goldgräberstimmung in der New Economy Zeit. Ausgelöst durch die rasante Verbreitung des Internets (5. Kondratieff-Zyklus), mit stetig steigenden Nutzerzahlen und ebenso schnell wachsenden Internet-Startups. Der Markt wuchs innerhalb von 5 Jahren um fast +500 %, die „Volksaktie“ Telekom, die damals bei vielen Deutschen zu deutlichen Verlusten geführt hat, stieg seit ihrem Börsengang im Jahr 1996 bis 2000 um mehr als +600 %. Auch hier kam das, was kommen musste, der Börsencrash. Die Telekom verlor innerhalb von 2 Jahren -91,2 %, der Nemax der Neuer Markt Index verlor über -95 %.

2007 / 2008 Bankenkrise Börsencrash

Die Immobilienblase in den USA war geplatzt. Ausgelöst durch eine zu lockere Vergabe von Immobilienkrediten, gerieten eine Bank nach der anderen in die Schieflage. Dies führte auch an den Börsen zu großen Verlusten. Innerhalb von 2 Jahren verlor der Dow Jones, aber auch alle anderen Börsen rund -40 %. Das war mein erster Börsencrash und Bärenmarkt, den ich als aktiver Investor miterlebt habe. Ich war erst seit wenigen Monaten aktiv und hatte sofort mein erstes Lehrgeld bezahlt.

2011 Europa Krise und Fukushima Börsencrash

Im Jahr 2011 standen mehrere Staaten vor der Zahlungsunfähigkeit, insbesondere Griechenland und Italien waren im Gespräch. Aber auch die drohende Zahlungsunfähigkeit der USA wurde als politisches Machtspiel zwischen den Republikanern und Demokraten ausgenutzt. Auch das Unglück in Fukushima und 9/11 hatten zu Turbulenzen an den Börsen geführt. Insgesamt ging es zumindest im deutschen Leitindex DAX zeitweise um -30 % nach unten.

2015 China Börsencrash

Im Jahr 2015 gab es insbesondere im Zusammenhang mit China Unruhen an den Börsen. Das Wirtschaftswachstum in China hat sich verlangsamt, es wurden Zweifel am Wirtschaftswunder China laut, die chinesische Börse ist regelrecht abgestürzt und hat andere Börsen mit sich nach unten gezogen. In Shanghai ging es rund -40 % andere Börsen korrigierten zeitweise um bis zu -30 %.

2020 Corona Pandemie Börsencrash

Spätestens den Corona-Börsencrash sollten alle mitbekommen haben. Das unbekannte neue Virus führte überall auf der Welt zu Lockdowns und zu Schließungen der Geschäfte, Gastronomie und der Unterhaltungsindustrie. Es war nicht absehbar, welches Ausmaß die Pandemie annimmt und wie stark die Wirtschaft unter den Lockdowns leiden wird. Recht schnell und scharf ging es innerhalb eines Monats um -35 % nach unten. Doch fast genauso schnell erholten sich die Märkte wieder. Bis Jahresende war nichts mehr vom Börsencrash geblieben. Durch eine aggressive Geldpolitik der Zentralbanken wurde die Wirtschaft unterstützt und stimuliert, ein Teil dieses Geldes floss direkt in die Börsenmärkte.

2022 / 2023 Technologie und Krypto Börsencrash

Die aktuelle Energiekrise und Inflationskrise dauert bis heute noch an. Die hohe Inflation resultiert überwiegend aus den stark gestiegenen Energiepreisen als Folge des Ukraine Kriegs. Und die Inflation steigt bis heute weiter. Als Reaktion auf die hohe Inflation heben die US-Notenbank FED und die Europäische Zentralbank den Leitzinsen historisch stark an. Als Reaktion auf die hohen Zinsen korrigieren besonders die Wachstumsunternehmen mit einem hohen Fremdkapitalanteil.

Wir befinden uns mittlerweile seit über einem Jahr in einem Bärenmarkt. Ob es an den Märkten noch weiter nach unten geht, ist nicht bekannt. Da die Ursachen der Krise jedoch noch nicht gelöst sind, ist davon auszugehen, dass die Krise nicht überstanden ist und der Bärenmarkt noch einige Zeit andauert.

Weiterhin ist durch den Krieg in der Ukraine nicht absehbar, wie lange der Energiepreis noch auf dem hohen Niveau verbleibt. So schlimm der Krieg und die Preise die Menschen aktuell belasten, ist die aktuelle Krise seit langer Zeit ein guter Zeitpunkt, um mit dem Investieren zu beginnen. Die aktuelle Krise könnte auch wie oben erwähnt die 6. Konjunkturwelle einläuten oder maßgebend beschleunigen.

Der Gesamtmarkt hat bereits um -25 % korrigiert. Bisher ist es kein allumfassender 2022 Börsencrash, aber einzelne Branchen haben den Crash bereits erlebt. Stand heute sind die Kryptowährungen um bis zu -90 % gefallen. Technologieunternehmen sind teilweise um -70 % eingebrochen.

Analysten warnen: Die steigenden Zinsen erschweren die Anschlussfinanzierung im Immobilienmarkt. Die Menschen könnten gezwungen sein ihre Wertpapiere abzustoßen, um ihre Immobilien zu finanzieren. Dies kann für zusätzlichen Druck auf die Aktienmärkte sorgen. Trotz der angespannten Lange bei Anschlussfinanzierung von Immobilien sehe ich keine Immobilienblase.

Be greedy when others are fearful, and fearful when others are greedy

Sei gierig, wenn andere ängstlich sind, und sei ängstlich, wenn andere gierig sind – Warren Buffett

Kaufen im Börsencrash

Wann ist der beste Einstiegszeitpunkt?

Börsenpsychologie: Gier und Angst

Alle Börsencrashs haben eine Gemeinsamkeit: sie beginnen nach einer Phase endloser Euphorie und Übertreibung und enden in Kapitulation und Depression. Wenn du von deinem Lieblings-Streamer einen Anlagetipp bekommst und er dir nicht erklären kann, was sein Investment ausmacht. Wenn jeder 2. TikToker mit Kryptowährungen, Aktien und Anleihen spekuliert. Sobald dir jeder sagt, dass du Aktien verkaufen oder kaufen sollst, dann wird es langsam Zeit dein Portfolio defensiv umzuschichten.

Börsencrash 2022 6. Kondratieff-Zyklus Börsenpsychologie

Dieser Marktverlauf ist zeitlos, er kennt keine geografischen Grenzen, er beschränkt sich nicht auf einen bestimmten Markt oder auf eine Wertanlage. Dieser Verlauf zeigt die Psychologie der Massen bzw. der einzelnen Menschen. Da der Markt das Angebot und die Nachfrage abbildet, entstehen immer wieder diese Wellenbewegungen.

Ich möchte an dieser Stelle nicht zu tief ins Detail gehen, denn alle diese Themen wie Anlagestrategie, Analyse, Börsenpsychologie sind hier in den jeweiligen Abschnitten beschrieben. Was du hier für dich mitnehmen solltest, ist, dass die jetzt mittlerweile seit einem Jahr andauernde Krise eine Chance für jeden Investor darstellt. Diese Krise wird vermutlich noch über den Winter andauern. Wenn du jetzt mit deiner finanziellen Bildung anfängst und diese einmalige Chance nutzt, dich durch die kompletten Inhalte hier durcharbeitest, wirst du aus dieser Krise als ein finanziell gebildeter Mensch rauskommen und langfristig ein erfolgreicher Investor werden. 

Es gibt nicht „den“ besten Einstieg

Es gibt nie „den besten Zeitpunkt“, um einzusteigen, zudem muss das je nach Anlageklasse differenziert werden. Vereinfacht gesagt ist ein Einstieg immer besser als kein Einstieg. Die Erfahrung zeigt, dass langfristig ein dauerhafter Investitionsplan die beste Strategie ist. Das heißt, du investierst jeden Monat einen Teil deines Einkommens in den aktuellen Markt zu den aktuellen Preisen. Der gemittelte Preis über die Jahre wird alle Hochs und Tiefs mitnehmen und zu einem guten geglätteten durchschnittlichen Einstandskurs führen. Langfristig führt die zu guten Renditen.

Wenn du dich durch die ganzen Inhalte der Seite gearbeitet hast, wirst du lernen zwei der besten Anlagestrategien zu kombinieren. Du profitierst in turbulenten Marktphasen von der defensiven Buy and Hold Strategie und in den Bullenmärkten von der Wachstumsstrategie. Weiterhin lernst du, wie du Einzelaktien analysierst und bewertest. Den Kern des Investments bildet aber ein passiver und defensiver ETF über alle Marktphasen hindurch.

Was ich dir aber schon jetzt sagen kann, ein Start oder Einstieg in der Krise führt mit jeder Strategie zu einer deutlich höheren Rendite als ein Start in einem Bullenmarkt. Denn je näher ein Börsencrash am Start deiner Investitionskarriere ist, desto höher ist deine Rendite.

Damit das anschaulicher ist, kehre ich nochmal in „meine“ Anfangszeit zurück, in das Jahr 2008 und zeige dir ein paar Zahlen des sehr bekannten MSCI World ETFs, der den kompletten Weltmarkt abbildet:

Historische Daten MSCI World ETF

2008 -40,71%
2009 29,99%
2010 11,76%
2011 -5,54%
2012 15,83%
2013 26,68%

Die durchschnittliche Jahresperformance von 2008 bis 2013 (6 Jahre) wäre in diesem Beispiel bei +3,2 % pro Jahr, wenn man 2007 eingestiegen wäre, in den Börsencrash gelaufen wäre und keine weiteren Investitionen getätigt hätte. Aus 1.000 € im Jahr 2007 wären bis 2013 1.193 € geworden.

Wer 2008 im Börsencrash gekauft hat, hätte bis 2013 eine durchschnittliche Jahresrendite von +20,2 % pro Jahr erzielt. Aus 1.000 € wären bis 2013 2.013 € geworden. Ein Jahr weniger Zeit, derselbe ETF, +423 % mehr Rendite. Nein, das ist kein Rechenfehler, das ist die reale Auswirkung auf deine Rendite, wenn du in einer Krise startest.

2.013 € mit einem Startkapital von 1.000 € entspricht einer Rendite von 1.013 € oder +101,3 % deines Startkapitals.

1.193 € mit einem Startkapital von 1.000 € entspricht einer Rendite von 193 € oder +19,3 % deines Startkapitals.

Die Differenz der beiden Renditen beträgt aber stolze 1.013 € : 193 € = 523 % bzw. +423 %.

Durch das permanente Nachkaufen in den Folgejahren entschärft sich der Effekt. Dennoch wird jemand, der nach 5 Jahren Investieren in eine Krise läuft, niemals dieselbe Rendite erreichen, wie jemand, der direkt in einer Krise mit dem Investieren angefangen hat und 5 Jahre nach dem Crash dieselbe Summe investiert.

Die großen Vermögen werden in der Krise geschaffen

– Hendrik Leber, Vermögensverwalter, Aktienanalyst und Value-Fondsmanager.

Der Börsencrash 2022 / 2023 ist deine Chance

Fange sofort an, dich zu bilden und zu investieren. Verliere keine Zeit. Fange an dich finanziell zu bilden und fange an zu investieren. Mit der Zeit wirst du in den 5 Abschnitten alles zu den Themen Vermögen, Investment, Anlagestrategien und Analyse lernen.

Worauf ich hinaus möchte, ist, dass du womöglich die „Once in a Lifetime Chance“ erlebst. Nicht jede Generation kann von sich behaupten, in einem Börsencrash und am Tiefpunkt und Beginn einer Konjunkturwelle angefangen zu haben.

Wenn du sofort mit dem Investieren und Geld anlegen anfängst, dich bildest und die richtigen Megatrends der 6. Konjunkturwelle findest, wirst du garantiert zu den wohlhabendsten Menschen der nächsten Jahrzehnte gehören. So wie es die Investoren der 5. Konjunkturwelle im Technologiesektor geworden sind.

 

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